Samstag, 10. März 2018

Save me ...

Einen wunderschönen guten Morgen,

Heute habe ich eine neue Rezension für euch und ich verrate jetzt schon mal, dass ich mir wirklich eine Menge Gedanken über diese Rezension gemacht habe (nicht, dass ich das sonst nicht auch tun würde, aber hier war die Grundsituation irgendwie anders).
Es geht um "Save me" von Mona Kasten, dass mir freundlicherweise von NetGalley als E-Book zur Verfügung gestellt wurde.

**** Worum geht´s? ****

Ruby Bell ist 17 und hat ein Stipendium für eine der angesehensten Privatschulen Englands - das Maxton Hall College. Sie versucht ihr normales Leben in der Kleinstadt (in der sie mit ihren Eltern und einer jüngeren Schwester lebt) vollkommen von der Welt der Schule zu trennen. Zuhause redet sie nicht über die Schule, in der Schule nicht über ihre Familie. Sie will ihre Schullaufbahn gut beenden und sich dann ihren Traum erfüllen und in Oxford studieren gehen.
Doch am ersten Schultag des letzten Schuljahres wird sie Zeugin einer Situation, die nicht für ihre Augen bestimmt war und den "König" der Schule - James Beaufort auf sie aufmerksam macht. Auf einmal ist sie nicht mehr unsichtbar in der Schule, ihre Welten fangen an sich miteinander zu vermischen und James kommt ihr eigentlich auf viel näher, als sie das je für möglich gehalten hatte.


**** Rezension ****

"Save Me" wurde vom Lyx-Verlag (Bastei-Lübbe) groß beworben, was durchaus auch Kritik hervorgerufen hat. Dadurch entstand natürlich auch ein großer Hype um den Auftakt der neuen Trilogie von Mona Kasten und wie es in letzter Zeit immer wieder zu beobachten ist, können Hypes anscheinend nur zwei Stimmungen hervorrufen: grenzenlose Liebe oder grenzenlose Ablehnung.

Ich persönlich mag den Begriff "Hype" nicht, obwohl ich gestehen muss, dass es mich sehr oft sehr neugierig macht, warum ein Buch dazu auserkoren wird, ein Hype zu sein. 

Also - "Save me". Ich habe bereits vor der Lektüre viele Rezensionen gelesen, gehört und gesehen. Viele Einblicke von anderen auf Instagram erhalten und mir auch einige Videos auf Youtube angesehen. Vorwiegend sah man dort wirklich ausschließlich die Einteilung in "wirklich gut" und "wirklich schlecht". 

Meine Hauptgedanken zu dem Buch lassen sich schnell zusammenfassen:
- es ist keine bahnbrechende neue Geschichte.
- die Figuren gehen einem manchmal gehörig auf den Nerv.
- ich kann verstehen, dass es viele Leute gab, die beim Lesen mehr als einmal mit den Augen gerollt haben.
- das Ende war wirklich unnötig.

ABER:
Ich habe mich unglaublich gut unterhalten gefühlt. Ich habe das Buch innerhalb eines Tages komplett fertig gelesen, einfach weil ich immer wissen wollte wie es weiter geht.
Jeder, der ein New Adult- Buch in die Hand nimmt, weiß dass es eigentlich bloß eine Liebesgeschichte ist, bei der mit viel Dramatik immer wieder verhindert wird, dass die beiden Liebenden zusammenfinden - und das ist auch ok so! Man darf auch mal Klischees um sich werfen, es darf auch mal etwas flacher sein. Was ich will ist unterhalten werden - und das können Ruby und James.

Das einzige was mich immer umgetrieben hat: Ich habe so viele Rezensionen gelesen zu dem Buch, aber keiner hat auch nur ansatzweise den Vergleich gezogen, der mir quasi auf jeder Seite des Buches ins Gesicht sprang: Gilmore Girls! Ruby als Rory - immer arbeitssam und zielstrebig, aber viel forscher und auch sehr viel nerviger als ihr Seriengegenpart. Und James als Mischung aus Logan und Tristan. Ständig hatte ich nicht Maxton Hall und Oxford vor Augen sondern die Chilton und Harvard.

**** Fazit ****
Ich gebe zu - es ist nicht die absolute Erleuchtung in Sachen neuer Literatur, ABER: ich mag es. Ich mag die Figuren (auch wenn sie von Klischees behaften sein mögen), ich mag das Zusammenspiel zwischen den Figuren, ich mag sogar die (manchmal unnötige) Dramatik und sogar der Cliffhanger, der zum Rest des Inhalts passt.

Das klingt irgendwie nicht wirklich positiv - ist es aber. Es ist gute Unterhaltung! Man muss nicht immer einen tieferen Sinn in einem Buch suchen, sondern manchmal einfach nur eine gute Geschichte!



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